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So machen Sie es selbst 
Eine Kartusche auswechseln Austausch der Getrieberitzel Schmierung des mechanischen Antriebs
 
 

Schmierung des mechanischen Antriebs

 

 

Die Schmierung des « Mutter/Schrauben-Systems » unserer mechanisch betriebenen Gewindeformeinheiten erfordert eine ganz besondere Beachtung. Eine lange Lebensdauer ist davon abhängig und es werden dadurch die Probleme  „Fressens“ vermieden.

Die Antriebsspindel muβ permanent geschmiert werden, sonst kann der schadensfreie Betrieb nicht garantiert werden.

 

Die Leitspindel soll während des Betriebs der Einheit einen „glänzenden“ Zustand aufweisen, was auf die Anwesenheit eines wirksamen Schmierfilms hinweist.

 
 

   

 Wie wird geschmiert?

1. Möglichkeit – Die als PRONIC- Standart gelieferte Tauchbadschmierung mittels schmierungsrohr.

Vorteil: Einfache Anwendung. Wird mit der Einheit geliefert.

Nachteil: geringe Volumenkapazität des Schmierungsrohrs.

Vorsichtsmaβnahme : Nach Einfüllen des Öls, sollte die Leitspindel mehrere Male OHNE GEWALT rein- und rausgedreht werden, damit das überschüssige Öl entweichen kann.

Beachten Sie, daβ sich die Leitspindel stets leicht bis zu deren untersten Punkt drehen läβt… Wenn nicht, dann ist zu viel Öl im Rohr. Verringern Sie die Ölmenge: Zu viel Öl erzeugt Überdruck im Rohr und hat Negativeffekte (Sprengung des Schmierungsrohrs …).

 

 

   

2. Möglichkeit – Tauchbad mittels eines speziellen Behälters groβer Kapazität, der unter die Einheit installiert wird.

Vorteil: Behälter gröβerer Kapazität begrenzt die Erwärmung des Antriebs.

Nachteil: Durch den Werkzeugmacher selbst auf Maβ fertigen lassen. Ein- und Ausbau der Gewindeformeinheit im Werkzeug kann dadurch komplizierter werden

 

 


3. MöglichkeitÜber eine Düse direktes Besprühen der Leitspindel mit Schmierstoff
,  als Dauerschmierung oder intermittierende Mikroschmierung.

Vorteil: Der Bëhälter unter der Gewindeformeinheit fällt weg.

Nachteil: Verlustschmierung, wenn nicht ein spezieller Ölkreislauf installiert wird. Zu prüfen sind die Vorschriften über Verunreinigungen und die Verträglichkeit zwischen dem versprühten Öl und dem verwendeten Öl für die Streifen- und Gewindeformerschmierung.

Anmerkung : In einigen Fällen, besonders bei sehr kleinen Hubzahlen, kann ein Schmierfett auf die Leitspindel per Pinsel aufgebracht werden. PRONIC empfiehlt aber dieses Verfahren nicht, da es schnell seine Grenzen hat.

 

 

► Welchen Schmierstoff verwenden?


Es wird nachdrücklich empfohlen ein Getriebeöl oder EP-Öl (Extreme Pressure) zu verwenden, das eine Viskosität von 150 oder 220 cst aufweist (gemessen bei 40°C => ISO VG 150 oder 220).

 

     
Welche Betriebstemperatur?


Bei Normalbetrieb und nach einer anfänglichen Einfahrperiode, sollte die Temperatur an der Leitspindel 70 bis 80°C nicht überschreiten.

     

► Was tun bei Überhitzung?


Die Produktion sollte sofort angehalten werden, damit ein Fressen oder erhöhter Verschleiβ des Leitspindelantriebs vermieden wird. Kann die Produktion nicht angehalten werden, dann sollte zumindest langsamer gefahren werden und folgende Punkte sollten überprüft werden (Liste nicht unbedingt vollständig):

  •  Effektiver Schmierfilm auf der Leitspindel und dessen qualitativer Zustand..
  • Übereinstimmung der Markierungen Spindel/Nuβ (für „eingefahrene“ 
    Oberflächenpaare).
  • Prüfung per Hand und auβerhalb des Werkzeugs, ob Leichtgängigkeit der Einheit noch besteht  – Keine anormalen Widerstände.
  • Ein, für das Gewinde, passender Vorlochdurchmesser (Die geformten Gewindegänge müssen an deren Gipfel 2 Lippen aufweisen). Die theoretischen Vorlochdurchmesser sind in der Technischen Unterlage Ihrer Gewindeformeinheit angegeben, wie auch auf Internet www.pronic.com – unter der Sektion « SUPPORT ».
  • Lotrechte Einstellung zwischen Vorloch und Gewindeformer. 
  • Keine parasitären Bewegungen des Streifens, solange der Gewindeformer im Streifen steckt. Diese Bewegungen können das Gewindeformdrehmoment unzulässig erhöhen und gleichzeitig auch die Kraft am Antrieb.
  • Prüfen verschiedener Gewindeformer (Je nach Gewindeformerqualität kann sich das Gewindeformdrehmoment sogar verdoppeln).

 

Bleibt das Problem bestehen, dann bitte den technischen PRONIC- Kundendienst
unter +33 4 50 89 49 52 kontaktieren.

     
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